Bericht: International Conference on Working Class Districts

Von 14. bis 15. September fand die International Conference on Working Class Districts "Urbane Transformationen und Lebensqualitäten in der wachsenden Stadt" auf der FH Campus Wien statt.
Mit über 60 Beiträge u.a. aus Wien, Zürich, Frankfurt, Berlin, Newcastle, London, Graz, Teheran, Ankara, Indien, Algerien und den USA wurden urbane Transformationen in den städtischen Peripherien und die Folgen für die Wohnbevölkerung ("workingclass") diskutiert. Nicht zuletzt aufgrund der Keynotes konnten diese Transformationen im Spannungsfeld zwischen sozialen Verhältnissen und symbolischen Zuschreibungen ("die Ausländer", Images vom "Stadtrand", etc.) in räumlichen Kontexten - theoretisch und praxisbezogen - differenziert betrachtet werden. Deutlich wurde, dass auch Wien trotz vergleichsweise noch recht sicheren Rahmenbedingungen (z.B. 220.000 kommunale Wohnungen) vor großen Herausforderungen steht. Zugang zu "leistbaren Wohnen" für vulnerable Personen, aber auch insgesamt für untere Einkommensbereiche (Teile der Arbeiter*innen-Klasse) wurde thematisiert. Die Konferenz wurde von der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Lebensqualität urbaner Räume" organisiert, getragen von den Departments Soziales, Bauen und Gestalten, Gesundheit und Technik, unterstützt vom INUAS-Netzwerks der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, der Hochschule München und der FH Campus Wien, sowie vom Projekt WienerWissensWelt - gefördert durch die Stadt Wien. Auf der FH Campus Wien wird eine weitere transdisziplinäre Auseinandersetzung mit urbanen Transformationsprozessen stattfinden.

weiter Informationen mit Fotos von der Konferenz:
https://www.fh-campuswien.ac.at/studium/aktuell/news-und-termine/detail/News/lebensqualitaet-und-wandel-in-favoriten.html

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